Stiftung Telebasel

Die Stiftung Telebasel ist seit 2013 der neue Name für die Stiftung Kabelnetz Basel, welche seit 1998 Eigentümerin des Kabelnetzes in Basel, Allschwil und Schönenbuch ist. Diese Position wird sie bis 2027 ausüben, anschliessend geht das Eigentum an die upc cablecom GmbH als Rechtsnachfolgerin der damaligen Vertragspartnerin Balcab AG über. Die Stiftung setzt sich - unter Berücksichtigung der Eigenwirtschaftlichkeit von upc cablecom und zum Nutzen der regionalen Wirtschaft und Bevölkerung - für eine innovative, attraktive und möglichst breite Nutzung des Basler Kabelnetzes ein.

upc cablecom darf das Netz exklusiv nutzen. Im Bereich von Radio und Fernsehen ist die Stiftung Kabelnetz für die Auf- und Abschaltung von Programmen zuständig. upc cablecom verpflichtet sich in diesem Bereich zudem zu einer zurückhaltenden Gebührenpolitik gegenüber ihren Kundinnen und Kunden.

Als Gegenleistung zur exklusiven Netznutzung bezahlt upc cablecom während der 30-jährigen Vertragslaufzeit jährlich CHF 1.5 Mio. (indexiert) sowie eine im Zeitverlauf abnehmende Zusatzzahlung an die Stiftung Telebasel. Diese verwendet diese Mittel überwiegend für den Betrieb des Nordwestschweizer Fernsehsenders "Telebasel", dessen Konzession sie innehat.

Dieses „Basler Modell“ ermöglicht eine wirtschaftliche Nutzung des Kabelnetzes und schafft damit einen Anreiz, die Infrastruktur auf dem modernsten technischen Stand zu halten. Gleichzeitig bestimmen nicht alleine wirtschaftliche Kriterien die Auswahl an Radio- und Fernsehsendern. Zusammen mit dem verlegerunabhängigen Fernsehsender Telebasel ist dies ein wichtiger Beitrag zu einem breiten Angebot an elektronischen Medien für Bevölkerung und Wirtschaft der Region Basel.

Roger Thiriet ist Präsident des Stiftungsrats und Samuel Hess (Amt für Wirtschaft und Arbeit) Mitglied des Stiftungsratsausschusses.